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Katzenleid – das geht uns alle etwas an!

Erschreckende Dimensionen nimmt die Population von vernachläßigten, ausgesetzten Kätzchen in unserer Gemeinde an. Zu dieser unkontrollierten Vermehrung kommt es, da nur ein Bruchteil seine Katzen kastrieren lässt, obwohl jeder Halter lt. Tierschutzgesetz dazu verpflichtet ist. In unserer heutigen Gesellschaft sollte es selbstverständlich sein, Verantwortung zumindest für sein eigenes Tier zu übernehmen. Die kleinen, hilflosen nicht gewollten Geschöpfe einfach ihrem Schicksal zu überlassen, das für sie Leid und den sicheren Tod bedeutet, spricht wohl nicht für unsere Gesellschaft. Respektlosigkeit und Ignoranz dem Tier gegenüber, das zeugt wohl von Schwäche und Gefühlskälte. Auch Unwissenheit ist kein entschuldbares Verhalten. Darum geht Katzenleid uns alle etwas an! Fast täglich stolpern wir über die nicht oder nicht mehr gewollten oft erst 1-tägigen Katzenwelpen, die Katzenbabies mit gelähmten Beinchen, mit verklebten Augen, Durchfall, unterernährt und unterkühlt, die mit geschwächten fiepen oft in letzter Sekunde auf sich aufmerksam machen. Mir persönlich wird es immer ein Rätsel bleiben, welche Beweggründe es für diese Menschen gibt und woher sie sich das Recht nehmen, so respektlos mit Leben umzugehen? Aber zum Glück gibt es auch sie noch, Menschen, die nicht wegsehen und helfen, doch da sprech ich von einer vor dem Aussterben bedrohten Spezies. Sie sind es, die die hilflosen, kranken und erschöpften Fellknäuel zum Tierarzt bringen, versorgen lassen und liebevoll sich darum kümmern bis sie ein neues Zuhause gefunden haben. Keine Kosten werden gescheut, denn es geht immerhin um ein Katzenleben! Jeder Einzelne könnte diesem Leid durch die Kastration seines Stubertigers erheblich entgegen wirken. Für Kätzin und Kater bedeutet dies einen operativen Eingriff, der innerhalb von einem Tag vergessen und für die Tierärzte Routine ist. Vor allem die Streunerkatzen sind davon betroffen, sie werden zwar manchmal von Tierliebhabern gefüttert, aber an weitere Konsequenzen (unkontrollierte Vermehrung, tierärztliche Versorgung etc.) wird nicht gedacht.

Ich wünsche mir mit diesen Zeilen einen kleinen Denkanstoss gegeben zu haben und hoffe auf prompte Aktionen, sprich Terminvereinbarung der Kastration bei Ihrem Tierarzt. Wer Kätzchen in Not unterstützten möchte, kann sich als Pflegefamilie oder Sponsor melden.

Klaudia Thorer, Möllbrücke
Mobil 0699/81561633

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